Die Reihe Film(&)Philosophie, die wir in Zusammenarbeit mit dem SchlachthofKino im Herbst 2013 begonnen haben, ist nun nach 16 Filmen beendet. Wir bedanken uns auf diesem Wege bei Ihnen für Ihre rege Teilnahme!

Im Jahr 2017 haben wir die Reihe als Philosophisches Kino fortgeführt. Nach wie vor haben wir ausgewählte erstklassige Filme gezeigt. Allerdings gab es keine Einführungen in der bisherigen Form mehr. Mit dem Ende des Jahres 2017 endete auch diese Reihe.

 

Was ist Filmphilosophie?

Bereits seit seiner Entstehung wird der Film nicht nur als bloßes Unterhaltungsmedium begriffen, sondern er wurde immer schon auch als Kunst aufgefasst. Kunst nun geht aber weit über das von ihr Dargestellte hinaus und erzeugt Sinn. Der Film bekommt dadurch, genau wie andere Kunstwerke, zwei Ebenen und wird so zu einem Transporteur von Sinn. Sinn aber muss verstanden werden.

Obwohl die Philosophie seit jeher auf den Sinn und darauf, diesen zu verstehen, abzielt, galt ihr der Film lange Zeit als uninteressant. Dieses falsche Bild beginnt sich seit einiger Zeit zu ändern und so gerät nun auch der Film im Rahmen der neu entstandenen Fimästhetik oder Filmphilosophie immer stärker in den Fokus philosophischer Untersuchungen.

Gerade philosophische Einsichten lassen sich oft nur schwer verbal vermitteln, so dass der Film, der etwas zeigen oder darstellen kann, dazu mitunter viel geeigneter erscheint. Dementsprechend fruchtbar ist eine philosophische Betrachtung von Filmen.

 Bisher gezeigt wurden:

  • Dead Man (Jim Jarmusch, 1996)
  • Michael Kohlhaas (Arnaud des Pallierés, 2013)
  • The Bling Ring (Sofia Coppola, 2013)
  • 2001 – Odyssee im Weltraum (Stanley Kubrick, 1968)
  • Das Bildnis des Dorian Gray (Oliver Parker, 2010)
  • Das Schicksal ist ein mieser Verräter (Josh Boone, 2014)
  • Das Meer in mir (Alejandro Amenábar, 2004)
  • Alice im Wunderland (Tim Burton, 2010)
  • The Imitation Game (Morten Tyldum, 2015)
  • Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (Andrew Dominik, 2007)
  • Momo (Johannes Schaaf, 1986)
  • Fifty Shades of Grey (Sam Taylor-Johnson, 2015)
  • A Clockwork Orange (Stanley Kubrick, 1971)
  • Raum (Lenny Abrahamson, 2015)
  • Herr Lehmann (Leander Haußmann, 2003)
  • Her (Spike Jonze 2013)

Im Philosophischen Kino:

  • 24 Wochen (Anne Zohra Berrached, 2016)
  • The Girl King (Mika Kaurismäki, 2016)
  • Ex machina (Alex Garland, 2015)

Die meisten der während der Einführung gezeigten Präsentationen können über die Plattform SlideShare hier eingesehen oder heruntergeladen werden.